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Philips AC1715/11

Philips AC1715/11

Luftreiniger im Vergleich
Archivierte Modelleinschätzung
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Luftreiniger Test/Vergleich
CADR-Wert
300 qbm/Std.
Empfohlene Raumgröße
78 qm
HEPA-Filter
ja
Aktivkohlefilter
ja
Geräuschpegel (max)
50 dB(A)
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Redaktionelle Einordnung
Unsere Einschätzung
Der Philips AC1715/11 der Serie 1000i passt zu Wohn- und Schlafräumen, wenn Sie Partikelfilterung, Automatik und App-Steuerung kombinieren möchten. Seine 300 m³/h CADR sollten Sie am Raumvolumen messen, nicht allein an der maximalen Flächenangabe von 78 m². Der Ruhemodus erleichtert den Nachtbetrieb; der Kombifilter braucht trockene Pflege und später Ersatz, sodass neben Strom auch Filterkosten anfallen.
Vorteile
Hohe Luftumwälzungsrate (CADR 300 qbm/Std.)
Vor-, HEPA- und Aktivkohlefilter
Geringe Leistungsaufnahme (max. 27 Watt)
Filterwechselanzeige
App-Steuerung (Air+ App, WLAN)
Sensorgesteuerter Betrieb (PM2,5-Sensor)
Nachtfunktion (sehr leiser Ruhemodus)
Raumgrößen bis 78 qm
Vor dem Kauf prüfen
Zu diesem Modell sind aktuell keine belastbaren Nachteile hinterlegt. Prüfen Sie vor dem Kauf besonders Ausstattung, Maße, Lieferumfang und die Anforderungen Ihres Einsatzbereichs.
Bewertung, Technik und Ausstattung
Einordnung der wichtigsten Bewertungskategorien
Technik/Handhabung

Reinigungsleistung für Wohn- und Schlafräume

Mit 300 m³/h CADR und einer maximalen Raumangabe von 78 m² ist der Philips AC1715/11 nicht automatisch für jede große Wohnfläche gleich gut geeignet. Bei angenommenen 2,4 m Deckenhöhe entsprechen 78 m² rechnerisch etwa 1,6 Raumvolumen pro Stunde, 30 m² dagegen etwa 4,2. Diese Rechnung nutzt die maximale CADR und ist keine gemessene Reinigungszeit oder ein vollständiger Austausch der Raumluft. Höhere Decken, offene Nebenräume und niedrigere Stufen verringern die Reserve; für einen einzelnen kleineren Raum bleibt mehr Luftdurchsatz je Raumvolumen als für eine große offene Wohnung.


Leiser Betrieb bei geringer Leistungsaufnahme

Der Geräuschpegel reicht von 15 dB im Ruhemodus bis 50 dB im Turbomodus; die leise Einstellung liefert nicht gleichzeitig den maximalen Luftdurchsatz. Die maximale Leistungsaufnahme beträgt 27 Watt: Acht Stunden bei diesem Wert ergeben rechnerisch 0,216 kWh, bei angenommenen 0,35 €/kWh rund 0,08 €. Das ist ein Rechenbeispiel, kein gemessener Verbrauch; die tatsächlichen Kosten hängen von Modus, Laufzeit und Stromtarif ab. Mit 27,3 x 27,3 x 48,6 cm braucht das zylindrische Gehäuse zusätzlich freie Luftwege und sollte nicht in einer engen Möbelnische stehen.

Filtersystem

NanoProtect-Filter mit drei Stufen

Vorfilter, NanoProtect-HEPA und Aktivkohle bilden das dreistufige Filtersystem. Die Vorfilterstufe fängt groben Staub und Haare ab, während die HEPA-Stufe feine Partikel erfasst und Aktivkohle die Geruchsminderung ergänzt. Das macht den Luftreiniger nicht zum Sicherheitsgerät: Kohlenmonoxid und Radon entfernt er nicht. Lüften, regelmäßiges Staubsaugen und eine Dunstabzugshaube ersetzt er ebenfalls nicht; eine Geruchsquelle sollten Sie beseitigen statt nur auf die Filterung zu setzen.


Filterpflege und Folgekosten

Die Filterwechselanzeige berücksichtigt Betriebszeit und Belastung; zwölf Monate sind eine Wechselorientierung, kein garantierter Zeitraum. Als Ersatz ist der FY1700/30 vorgesehen. Schalten Sie zur Pflege das Gerät aus, ziehen Sie den Netzstecker und saugen Sie die Filteroberfläche trocken ab; der Filter darf weder gewaschen noch mit Flüssigkeiten gereinigt werden. Nach Wiedereinsetzen und Einschalten halten Sie Licht- und Modustaste gleichzeitig drei Sekunden, um die Reinigungsanzeige zurückzusetzen. Bei der Austauschwarnung ersetzen Sie den Filter und setzen anschließend den Standzeitzähler mit derselben Tastenkombination zurück; ein Reset macht den alten Filter nicht wieder frisch. Ein versäumter Austausch kann den Betrieb sperren; Ersatzfilter bleiben ein laufender Kostenpunkt.

Funktionsumfang

PM2,5-Sensor und Automatikmodus

Der PM2,5-Sensor erfasst die Partikelbelastung; im Automatikmodus passt der AC1715/11 die Gebläseleistung an die Umgebungsluft an. Die Zahlendarstellung lässt sich zwischen PM2,5 und Innenraumallergenindex IAI umschalten; der Farbring richtet sich nach dem höheren der beiden Werte. Eine günstige Partikelanzeige ist keine Entwarnung für sämtliche Gase oder Gerüche. Bleibt die Farbe unverändert, kann ein verschmutzter Sensor die Ursache sein; reinigen Sie ihn etwa alle zwei Monate, bei viel Staub häufiger, und saugen Sie ihn nicht ab.


Betriebsarten und Beleuchtung getrennt wählen

Die vier wählbaren Geschwindigkeiten sind Ruhemodus, Stufe 1, Stufe 2 und Turbo; der Automatikmodus kommt als eigene Betriebsart hinzu. Im Ruhemodus läuft der Lüfter sehr langsam, im Turbomodus mit höchster Geschwindigkeit. Wählen Sie für die Nacht nach Ihrem Geräuschempfinden, ohne vom Ruhemodus die Reinigungsleistung des Turbomodus zu erwarten. Ein Lichtsensor dimmt oder deaktiviert das Bedienfeld abhängig vom Umgebungslicht; mit der Lichttaste können Sie die Beleuchtung auch selbst ausschalten.

Extras

Air+ App und passende WLAN-Verbindung

Der Philips AC1715/11 lässt sich über das Bedienfeld am Gerät nutzen; die Air+ App ergänzt die vernetzte Steuerung. Für die Kopplung brauchen Sie 2,4-GHz-WLAN (802.11 b/g/n); ein reines 5-GHz-Netz wird nicht unterstützt. Verbinden Sie Ihr Smartphone mit dem WLAN und fügen Sie den Luftreiniger in der App hinzu. Bei einem Routerwechsel richten Sie die Verbindung erneut ein; Netzwerke mit Anmeldung über eine Webseite sind ungeeignet. Die orange blinkende WLAN-Anzeige kennzeichnet die Kopplung zum Smartphone, eine dauerhaft weiße Anzeige die Verbindung zum Server.


Erstinbetriebnahme und sicherer Stellplatz

Der Filter sitzt im Gerät, muss aber vor dem ersten Betrieb vollständig ausgepackt werden. Ziehen Sie dafür den Netzstecker, öffnen Sie die Rückseite, nehmen Sie den Filter heraus und setzen Sie ihn nach Entfernen der Verpackung wieder ein. Schließen Sie die Rückseite und verwenden Sie nur den mitgelieferten Steckeradapter. Der AC1715/11 ist für den Hausgebrauch unter normalen Bedingungen gedacht, nicht für feuchte oder heiße Umgebungen wie ein Badezimmer.

  • Lassen Sie mindestens 20 cm rundherum und 30 cm oberhalb frei.
  • Stellen Sie das Gerät trocken, eben und stabil auf; halten Sie Vorhänge von den Luftwegen fern.
  • Ziehen Sie vor Umstellen, Reinigung und Filterwechsel den Netzstecker.
Häufige Fragen zu diesem Modell

Welches Modell ist mit Philips Serie 1000i auf dieser Seite gemeint?

Hier geht es um den Philips AC1715/11 der Serie 1000i. Prüfen Sie beim Kauf die vollständige Modellnummer einschließlich /11 und nicht nur den Seriennamen.

Reicht der Philips AC1715/11 für 78 m²?

78 m² ist die maximale Raumangabe, keine Zusage einer hohen Luftwechselrate. Mit 300 m³/h CADR und angenommenen 2,4 m Raumhöhe ergeben sich dort rechnerisch etwa 1,6 Raumvolumen pro Stunde, bei 30 m² etwa 4,2. Niedrigere Stufen liefern weniger Durchsatz; berücksichtigen Sie Raumhöhe und offene Nebenräume.

Wie laut arbeitet der Philips AC1715/11?

Der Geräuschpegel beträgt 15 dB im Ruhemodus und 50 dB im Turbomodus. Im Ruhemodus arbeitet der Lüfter langsamer und reinigt deshalb nicht mit dem maximalen Luftdurchsatz; wählen Sie nach Geräuschempfinden und Reinigungsbedarf.

Welcher Ersatzfilter passt und wann muss er gewechselt werden?

Der passende NanoProtect-Filter heißt FY1700/30. Zwölf Monate sind eine Wechselorientierung; die tatsächliche Dauer hängt von Betriebszeit und Luftbelastung ab. Beachten Sie die Austauschwarnung, denn bei versäumtem Wechsel kann das Gerät den Betrieb sperren.

Darf ich den Filter waschen und wie setze ich die Anzeige zurück?

Nein, reinigen Sie die Filteroberfläche nur trocken mit einem Staubsauger. Schalten Sie das Gerät vorher aus und ziehen Sie den Netzstecker. Nach dem Wiedereinsetzen und Einschalten halten Sie Licht- und Modustaste gleichzeitig drei Sekunden; nach einem Filtertausch wird so der Standzeitzähler zurückgesetzt.

Warum verändert sich die Farbe der Luftqualitätsanzeige nicht?

Ein verschmutzter Partikelsensor kann die Anzeige beeinflussen. Reinigen Sie ihn etwa alle zwei Monate bei ausgeschaltetem, ausgestecktem Gerät. Die EU-Anleitung nennt zur Sensorpflege sowohl ein trockenes als auch ein feuchtes Wattestäbchen; lassen Sie die passende Vorgehensweise im Zweifel vom Philips-Support bestätigen. Saugen Sie den Sensor nicht ab; in staubiger Umgebung kann häufigere Pflege nötig sein.

Brauche ich die Air+ App und welches WLAN funktioniert?

Die Betriebsarten lassen sich direkt am Gerät wählen, die App ist dafür nicht nötig. Für die vernetzte Steuerung benötigen Sie 2,4-GHz-WLAN; ein reines 5-GHz-Netz und Netzwerke mit Web-Anmeldung werden nicht unterstützt.

Was muss ich vor dem ersten Einschalten beachten?

Entfernen Sie bei gezogenem Netzstecker die gesamte Verpackung vom eingesetzten Filter und schließen Sie die Rückseite wieder. Verwenden Sie den mitgelieferten Steckeradapter und halten Sie auf einer trockenen, stabilen Unterlage mindestens 20 cm rundherum sowie 30 cm oberhalb frei.