Luftreiniger: Test/Vergleich 2026

Pollen, Feinstaub oder Gerüche: Nicht jeder Filter löst dasselbe Problem
Für Partikel zählen CADR, Raumvolumen und ein dicht eingesetzter HEPA-Filter; gegen Gerüche braucht es zusätzlich ausreichend Aktivkohle. Betriebsgeräusch, Automatik und Filterkosten zeigen, ob ein Gerät auch im Schlafzimmer oder bei längerem Betrieb praktikabel bleibt.
7 Modelle im VergleichNoten von 1,41 bis 1,792x SEHR GUT
Unsere Einschätzung
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Eric Herber
Redaktionell geprüft
Aktualisiert: August 2026
Ein Luftreiniger kann Pollen, Feinstaub und bestimmte Gerüche in Innenräumen reduzieren, wenn Filter, Luftdurchsatz und Raumgröße zusammenpassen. Wichtig bleiben passende Aufstellung, regelmäßiger Filterwechsel und realistische Erwartungen.
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Änderungen der letzten 12 Monate
Die Liste zeigt relevante inhaltliche Aktualisierungen dieser Vergleichsseite.

Kaufberatung zu Schadstoffart, Filterkombination, Raumleistung, Filterpflege und laufenden Kosten überarbeitet.

Umstellung auf die neue V2-Darstellung mit überarbeiteter Vergleichsübersicht, moderner Produktbox und optimierter mobiler Ansicht.

Der Einstieg wurde klarer auf Filterleistung, Raumgröße und typische Einsatzprofile ausgerichtet.

Kaufberatung, Nutzungsempfehlungen und Ratgeber-Verweise für die Luftreiniger-Seite aktualisiert.

Testergebnisse der Stiftung Warentest 05/2026 im Praxistest ergänzt.

Die FAQ-Liste wurde aktualisiert und erweitert.

Kategorie Luftreiniger - folgende Modelle wurden bewertet und neu aufgenommen: Bosch Air 2000i, Levoit Core 600S, Philips AC0651/10 und Philips AC1715/11.

Vergleichsübersicht: Luftreiniger

Stand: 18.08.2026, 18:24 Uhr. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Einige Angebotslinks sind Affiliate-Links. Für Sie entstehen keine Mehrkosten.
Unsere Empfehlungen nach Nutzung
Gerätekategorie: Luftreiniger

Aus der Vergleichsübersicht abgeleitet - als Orientierung für typische Nutzungssituationen.

So entstehen unsere Empfehlungen: Grundlage sind die gewichteten Bewertungskategorien der Vergleichsübersicht. Externe Testsieger, Stiftung Warentest und Preise werden separat eingeordnet.
Luftreiniger im direkten Vergleich mit HERBER Vergleichsportale Logo im Hintergrund
Redaktioneller Praxiseindruck

Wenn Geräte vorliegen, fließen eigene Eindrücke aus Aufbau, Filterzugang, Bedienung, Lautstärke und Ausstattung in die Einordnung ein. Bewertung und Rangfolge bleiben davon getrennt und werden über die dokumentierten Kriterien der Vergleichsübersicht berechnet.

Nutzen Sie die Vergleichsübersicht als Orientierung und prüfen Sie danach den konkreten Einsatz: Geht es vor allem um Pollen, Feinstaub, Rauch, Gerüche, Tierhaare oder allgemeine Luftqualität? Entscheidend sind dann Raumgröße, CADR/Luftdurchsatz, Filtersystem, Lautstärke und Filterkosten. Luftreiniger können Partikel und je nach Filter auch Gerüche reduzieren, ersetzen aber kein Lüften, keine CO2-Abfuhr und keine Ursachenbeseitigung.

Luftreiniger-Testsieger und eigene Bewertung richtig einordnen

Unsere Rangfolge basiert auf den gewichteten Kategorie-Punktzahlen aus der Vergleichsübersicht. Sie ist ein guter Startpunkt, ersetzt aber nicht die Prüfung von Raumgröße, Filtertyp, Lautstärke, Folgekosten und Einsatzort.

Externe Tests, etwa von Stiftung Warentest, haben eigene Testfelder, Prüfkriterien und Veröffentlichungsdaten. Für Ihre Kaufentscheidung ist wichtig, ob die getestete Geräteklasse und Raumgröße zu Ihrem Alltag passen.

Einsatz Worauf zuerst achten? Typischer Fehler
Pollen und Allergie HEPA-Filter, passende Raumgröße, leise Dauerstufe nur auf Filterklasse achten
Feinstaub und Rauchpartikel CADR, HEPA, Luftdurchsatz, Sensorik Geruchsanteile unterschätzen
Gerüche und VOCs Aktivkohlemenge, Filterzustand, Luftdurchsatz nur HEPA vergleichen
Schlafzimmer geringe Lautstärke, Nachtmodus, dimmbare Anzeige Maximalleistung statt leise Stufe bewerten
Haustiere Vorfilter, HEPA, einfache Filterpflege Tierhaare nur über CADR bewerten
Große Räume CADR, Raumvolumen, Aufstellung nur Hersteller-Quadratmeter übernehmen

Details zu Raumgröße und Luftwechsel vertieft der Ratgeber CADR, Raumgröße und Luftwechsel.

Für die Vorauswahl zählen vor allem CADR/Raumgröße, Lautstärke, HEPA und Aktivkohle, Filter- und Stromkosten sowie Sensorik und Automatikbetrieb. Komfortfunktionen sind nützlich, sollten aber nicht wichtiger werden als passende Leistung und bezahlbare Ersatzfilter.

Kaufkriterium 1: CADR-Wert

Der CADR-Wert beschreibt, wie viel gereinigte Luft ein Gerät pro Stunde liefern kann. Er ist eines der wichtigsten Kaufkriterien, weil er Raumgröße, Reinigungsdauer und Belastung zusammenbringt. Prüfen Sie nicht nur Quadratmeterangaben der Hersteller, sondern auch das Raumvolumen, also Grundfläche und Deckenhöhe.

Mehrere Luftwechsel pro Stunde sind ein praxisnaher Richtwert. Wie hoch der Bedarf ist, hängt von Raumvolumen, Belastung und gewünschter Reinigungsdauer ab. Für Pollen, Feinstaub oder Rauch ist meist mehr Leistungsreserve sinnvoll als für eine reine Grundreinigung.

Aktobis Luftreiniger
Der CADR-Wert ist nur hilfreich, wenn er zum Raumvolumen und zur real genutzten Lüfterstufe passt.

Beispiel: Ein Wohnraum mit 16 qm Grundfläche und 2,5 m Deckenhöhe hat 40 qbm Raumvolumen. Für rechnerisch 3 Luftwechsel pro Stunde wären etwa 120 qbm/Std. CADR nötig, für 4 Luftwechsel etwa 160 qbm/Std. Das bleibt eine Orientierung; Aufstellung, Filterzustand und Lüfterstufe beeinflussen die Wirkung.

Kaufkriterium 2: Geräuschpegel

Der Geräuschpegel ist besonders wichtig in Schlaf- und Wohnräumen. Entscheidend ist nicht nur der Maximalwert, sondern die Lautstärke in der Stufe, die Sie realistisch über längere Zeit nutzen. Ein Nachtmodus hilft nur, wenn in dieser Stufe noch genug Luft umgewälzt wird.

Die Werte in dB(A) sind Orientierungswerte. Kleine Unterschiede können subjektiv deutlich wirken, vor allem bei gleichförmigen Lüftergeräuschen. Mehr Praxis zur Einordnung liefert der Ratgeber Luftreiniger-Lautstärke.

Lautstärkemessung
Für Schlafräume zählt die Lautstärke auf niedriger Stufe. Maximalwerte sagen wenig über den Dauerbetrieb aus.

Kaufkriterium 3: Filterqualität

Die Filterqualität entscheidet mit darüber, welche Belastung ein Luftreiniger realistisch reduzieren kann. HEPA-Filter sind für feine Partikel wie Pollen, Feinstaub und Rauchpartikel relevant. Aktivkohle ist wichtig, wenn Gerüche oder bestimmte gasförmige Stoffe eine Rolle spielen.

Viele Geräte nutzen Kombifilter. Das ist bequem, kann aber die Folgekosten erhöhen. Prüfen Sie deshalb Filtertyp, Ersatzfilterpreise, Wechselintervalle und Verfügbarkeit. Bei Gerüchen zählt neben dem Vorhandensein von Aktivkohle vor allem Kohlemenge, Kontaktzeit und Filterzustand.

HEPA-H13-Filter
HEPA-H13-Filter sind für sehr feine Partikel ausgelegt. Die Wirkung im Raum hängt zusätzlich von Luftdurchsatz, Dichtheit und Aufstellung ab.

Kaufkriterium 4: Betriebskosten

Neben dem Kaufpreis zählen Stromverbrauch und Filterkosten. Ein sparsames Gerät kann teuer werden, wenn Ersatzfilter häufig oder teuer sind. Umgekehrt ist ein leistungsstärkeres Gerät nicht automatisch unwirtschaftlich, wenn es den Raum schneller reinigt und danach auf niedriger Stufe läuft.

Vereinfachte Orientierung: Ein Gerät mit durchschnittlich 30 Watt Leistungsaufnahme und 8 Stunden Laufzeit pro Tag verbraucht 87,6 kWh im Jahr. Bei dem einheitlich angenommenen Strompreis von 0,30 Euro/kWh entspricht das rund 26 Euro jährlich beziehungsweise 2,20 Euro monatlich. Dazu kommen Ersatzfilter. Tatsächliche Kosten hängen von Leistungsaufnahme, Laufzeit, Lüfterstufe, Strompreis und Filterintervall ab.

Luftreiniger Kostenkalkulation
Bei den Betriebskosten zählen Stromverbrauch, Laufzeit und Ersatzfilter zusammen.

Ein Luftreiniger zieht Raumluft an, führt sie durch Filter und gibt die gereinigte Luft wieder ab. Der Vorfilter hält grobe Partikel wie Haare und Staub zurück. Der HEPA-Filter ist für feine Partikel ausgelegt. Aktivkohle kann Gerüche und bestimmte gasförmige Stoffe binden, solange sie nicht gesättigt ist.

Wie stark die Partikelbelastung im Raum sinkt, hängt von Raumgröße, Luftdurchsatz, Aufstellung, Filterzustand und Belastung ab. Ein Luftreiniger entfernt kein CO2 und ersetzt deshalb kein Lüften.

Das Filtersystem sollte zur Belastung passen: Partikel, Gerüche und gasförmige Stoffe stellen unterschiedliche Anforderungen. Pollen und grober Staub sind größer, Feinstaub und Rauchpartikel deutlich kleiner. Entscheidend ist nicht nur die Partikelgröße, sondern auch Luftdurchsatz, Filterdichtheit und Filterzustand.

Vorfilter, HEPA-Filter und Aktivkohlefilter
Die einzelnen Filterstufen sollten zum Problem passen: grober Staub, feine Partikel und Gerüche stellen unterschiedliche Anforderungen.

1. Vorfilter

Der Vorfilter ist die erste Stufe und hält grobe Partikel wie Haare, Staubflusen und Fasern zurück. Das schützt HEPA- und Aktivkohlefilter vor schneller Verschmutzung. Damit der Luftstrom stabil bleibt, sollte der Vorfilter nach Herstellerangabe gereinigt werden.

2. HEPA-Filter

Ein HEPA-Filter ist für feine Partikel ausgelegt, etwa Pollen, Feinstaub und Rauchpartikel. Filterklasse, Dichtung im Gerät und Luftdurchsatz müssen zusammenpassen; eine hohe Filterklasse allein bedeutet noch keine gute Raumwirkung.

HEPA-Filter werden in der Regel nicht gereinigt, sondern nach Herstellerangabe ersetzt. Hinweise auf einen fälligen Wechsel sind nachlassender Luftstrom, mehr Geräusch oder eine Filterwechselanzeige.

3. Aktivkohlefilter

Der Aktivkohlefilter ist für Gerüche und bestimmte gasförmige Stoffe relevant. Entscheidend sind Kohlemenge, Kontaktzeit und Sättigung. Wenn Gerüche im Vordergrund stehen, sollte Aktivkohle nicht nur als kleines Zusatzvlies vorhanden sein. Mehr dazu erklärt der Ratgeber Luftreiniger gegen Gerüche.

Comedes Kombifilter
Kombifilter sind bequem, machen den Ersatzfilterpreis aber zu einem wichtigen Kaufkriterium.

Die wichtigsten Funktionen sind Luftqualitätssensor, Automatikbetrieb, Nachtmodus, dimmbare Anzeige und Filterwechselanzeige. Sie erleichtern die Bedienung, ersetzen aber nicht die passende Dimensionierung und regelmäßige Filterpflege. Sensoren können die Lüfterstufe automatisch regeln, erfassen je nach Gerät aber nicht alle relevanten Stoffe gleich gut. Mehr dazu bietet der Ratgeber PM2.5, VOC und Sensoren.

  • Filterwechselanzeige:
    Erinnert an Reinigung oder Austausch. Sie hilft bei der Pflege, ersetzt aber nicht Herstellerangaben und passende Ersatzfilter.

  • Luftqualitätssensor und Automatikbetrieb:
    Sensoren können die Lüfterstufe automatisch anpassen. Das ist im Alltag bequem, hängt aber von Sensorqualität, Messpunkt und Belastungsart ab.

  • Nachtmodus und dimmbare Anzeige:
    Wichtig für Schlafzimmer. Prüfen Sie, ob die leise Stufe noch genügend Luft umwälzt und ob Anzeigen wirklich dunkel genug werden.

Filterwechselanzeige

Filterstatus und Wechselhinweise im Blick behalten.

Automatikmodus aktivieren

Automatikbetrieb hängt stark von Sensor und Aufstellung ab.

Ruhemodus aktivieren

Nachtmodus nur sinnvoll, wenn die leise Stufe noch genug Luft bewegt.

  • Timer, App, Fernbedienung und Kindersicherung:
    Diese Funktionen erhöhen den Komfort, sind aber selten entscheidender als Filter, Lautstärke, CADR und Folgekosten.

Schalten Sie den Luftreiniger vor Reinigung oder Filterwechsel aus und ziehen Sie den Netzstecker. Ob ein Filter abgesaugt, abgespült oder ausschließlich ersetzt werden darf, legt die Anleitung des konkreten Modells fest. Wasser oder Reinigungsmittel dürfen nicht in Motor, Sensoröffnungen oder andere elektrische Bauteile gelangen.

  1. Vorfilter und Luftwege freihalten

    Der Vorfilter fängt Haare, Flusen und groben Staub ab. Prüfen Sie ihn regelmäßig und früher, wenn der Luftstrom nachlässt oder sich sichtbar Schmutz ansammelt. Reinigen Sie ihn nur nach Herstellervorgabe und setzen Sie waschbare Teile erst wieder vollständig trocken ein. Lufteinlass und Auslass dürfen nicht durch Staub, Vorhänge oder Möbel blockiert werden.

  2. HEPA- und Aktivkohlefilter richtig behandeln

    Diese Filter sind häufig Verbrauchsteile und nicht automatisch waschbar oder absaugbar. Halten Sie sich an Filterstatusanzeige und Anleitung, statt einen pauschalen Wechseltermin für jedes Gerät zu übernehmen. Verwenden Sie den zum Modell passenden Ersatzfilter und achten Sie beim Einsetzen auf Richtung, Dichtflächen und vollständig geschlossene Abdeckungen.

  3. Sensoröffnungen und Gehäuse kontrollieren

    Staub an Sensoröffnungen kann die automatische Regelung beeinträchtigen. Reinigen Sie zugängliche Öffnungen und das Gehäuse nur mit den vom Hersteller vorgesehenen Hilfsmitteln. Sprays oder feuchte Tücher nicht direkt an Sensoren, Bedienfeld oder Stromanschluss verwenden.

  4. Filterwechsel abschließen und Betrieb prüfen

    Setzen Sie eine Filteranzeige erst nach der tatsächlich durchgeführten Reinigung oder dem Austausch zurück. Prüfen Sie anschließend, ob Abdeckungen sitzen, keine ungewöhnlichen Geräusche auftreten und die Luft ungehindert ein- und ausströmt. Bei beschädigtem Kabel, Flüssigkeit im Gerät oder wiederkehrenden Fehleranzeigen den Luftreiniger ausschalten und den Kundendienst hinzuziehen.

Nachlassender Luftstrom, zunehmende Geräusche, anhaltende Gerüche trotz Betrieb oder eine Filterwarnung sind Anlass für eine Kontrolle. Vor längerer Einlagerung sollten Gerät und wiederverwendbare Filterteile sauber und vollständig trocken sein.

Rang 1 von 7 Modell aus unserer Rangliste
Redaktionelle Auswahl
Philips AC4221/11
Gesamtnote 1,41 SEHR GUT Vergleichssieger
CADR-Wert
600 qbm/Std.
Empfohlene Raumgröße
156 qm
HEPA-Filter
ja
Geräuschpegel (max)
51,5 dB(A)
Preisvergleich
3 Angebote
günstigster bekannter Preis
€ 348,98
Günstigster Anbieter: amazon.de
Stand: 18.08.2026, 18:24 Uhr

Gehen Sie diese Punkte in der angegebenen Reihenfolge durch. Dadurch vermeiden Sie, dass ein Gerät zwar viele Funktionen bietet, für die vorhandene Luftbelastung oder Raumgröße aber ungeeignet ist.

  1. Belastung bestimmen, die reduziert werden soll

    Pollen, Feinstaub und Rauchpartikel verlangen vor allem einen geeigneten Partikelfilter und ausreichenden Luftdurchsatz. Gegen Gerüche oder bestimmte gasförmige Stoffe ist zusätzlich Aktivkohle erforderlich. Ein Luftreiniger entfernt kein CO2 und ersetzt deshalb weder regelmäßiges Lüften noch die Beseitigung einer Schadstoff- oder Geruchsquelle.

  2. Raumvolumen und benötigten CADR berechnen

    Multiplizieren Sie Grundfläche und Deckenhöhe und berücksichtigen Sie offene Übergänge zu weiteren Räumen. Leiten Sie daraus den benötigten Luftdurchsatz für mehrere Luftwechsel pro Stunde ab. Verlassen Sie sich nicht allein auf eine maximale Quadratmeterangabe, deren zugrunde gelegter Luftwechsel oft nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.

  3. Filterkombination und Ersatzfilter prüfen

    Für Partikel ist ein dicht eingesetzter HEPA-Filter entscheidend, für Gerüche zusätzlich eine ausreichende Aktivkohleschicht. Ein Vorfilter erleichtert die Pflege bei Haaren und grobem Staub. Prüfen Sie vor dem Kauf die genaue Filterbezeichnung, Verfügbarkeit, Kosten und ob einzelne Stufen oder nur der komplette Kombifilter ersetzt werden können.

  4. Lautstärke in der tatsächlich genutzten Stufe bewerten

    Der Maximalwert sagt wenig über einen nächtlichen oder dauerhaften Betrieb aus. Achten Sie darauf, wie laut die niedrigere Stufe ist und ob sie noch ausreichend Luft bewegt. Für das Schlafzimmer sind außerdem ein wirklich dunkles Display und ein sinnvoll abgestimmter Nachtmodus relevant.

  5. Sensorik, Automatik und Aufstellung gemeinsam betrachten

    Klären Sie, welche Stoffe der eingebaute Sensor tatsächlich erfasst. Ein Partikelsensor reagiert beispielsweise nicht automatisch auf jede Geruchs- oder Gasbelastung. Prüfen Sie außerdem den vorgesehenen Stellplatz: Ansaugung und Auslass brauchen die in der Anleitung genannten Abstände, und Sensoröffnungen sollten nicht verdeckt sein.

  6. Strom- und Filterkosten für den realen Betrieb überschlagen

    Rechnen Sie mit Leistungsaufnahme und Laufzeit der Stufe, die Sie voraussichtlich verwenden. Addieren Sie die Kosten der passenden Ersatzfilter und deren modellabhängiges Wechselintervall. Ein günstiger Kaufpreis hilft wenig, wenn Filter schwer erhältlich sind oder der Luftreiniger für ausreichende Wirkung dauerhaft auf einer lauten, hohen Stufe laufen muss.

Kompakte Antworten zur schnellen Orientierung.

Ein Luftreiniger ist sinnvoll, wenn Sie die Belastung durch Pollen, Feinstaub, Rauchpartikel, Tierhaare oder bestimmte Gerüche in Innenräumen reduzieren möchten. Entscheidend ist, dass Filter, CADR, Raumgröße und Aufstellung zusammenpassen.

Er ersetzt aber kein Lüften, keine CO2-Abfuhr und keine Ursachenbeseitigung. Bei starken Geruchsquellen, Rauch, Schimmelursachen oder baulichen Problemen sollte zuerst die Quelle reduziert werden.

Der CADR sollte zum Raumvolumen passen, nicht nur zur Quadratmeterangabe. Rechnen Sie grob: Grundfläche x Raumhöhe = Raumvolumen. Je stärker die Belastung und je schneller die Luft gereinigt werden soll, desto mehr Luftdurchsatz ist nötig.

Herstellerangaben zur Raumgröße sind Orientierungswerte. Offene Türen, hohe Decken, ungünstige Aufstellung und verschmutzte Filter können die Wirkung im Alltag verringern.

Für Partikel wie Pollen, Feinstaub, Rauchpartikel oder Tierhautschuppen ist ein guter HEPA-Filter entscheidend. Für Gerüche und bestimmte gasförmige Stoffe ist Aktivkohle wichtiger.

Viele Haushalte profitieren von beidem. Die Priorität hängt vom Problem ab: Bei Pollen und Feinstaub zuerst auf HEPA und CADR achten, bei Gerüchen zusätzlich auf ausreichend Aktivkohle und regelmäßigen Filterwechsel.

Ein passender Luftreiniger kann luftgetragene Partikel wie Pollen, Staub und Tierallergene reduzieren. Das kann den Alltag angenehmer machen, ersetzt aber keine weiteren Maßnahmen wie Reinigung, Lüften und Filterpflege.

Hilfreich bleiben regelmäßiges Staubsaugen, Bettwäschepflege, saubere Vorfilter und eine passende Aufstellung. Bei Haustieren ist außerdem wichtig, dass Vorfilter und Hauptfilter leicht zu reinigen oder zu wechseln sind.

Bei Rauchpartikeln und Feinstaub hilft vor allem ein HEPA-Filter mit ausreichendem Luftdurchsatz. Bei Gerüchen und gasförmigen Anteilen ist Aktivkohle relevant, deren Wirkung aber von Kohlemenge, Kontaktzeit und Sättigung abhängt.

Die Quelle sollte möglichst reduziert werden. Ein Luftreiniger kann unterstützen, ersetzt aber keinen Dunstabzug, kein gezieltes Lüften nach Belastung und keine Ursachenbeseitigung.

Ein Luftreiniger ersetzt kein Lüften, weil er CO2 nicht entfernt. Er reguliert auch keine Luftfeuchte und beseitigt keine Ursachen für Schimmel, Gerüche oder Schadstoffquellen.

Er ist deshalb am sinnvollsten als Ergänzung: Luftaustausch, Quellenkontrolle, passende Raumfeuchte, Reinigung und Filterpflege bleiben wichtig.

Für Schlafzimmer zählt vor allem die Lautstärke in der niedrigen Dauerstufe, nicht der Maximalwert. Nachtmodus, dimmbare Anzeige und ein Luftstrom, der nicht direkt auf das Bett gerichtet ist, sind im Alltag oft wichtiger als viele Zusatzfunktionen.

Prüfen Sie außerdem, ob die leise Stufe noch genug Luft umwälzt. Ein sehr leiser Modus bringt wenig, wenn das Gerät darin kaum Raumluft bewegt.

Das hängt von Nutzung, Luftbelastung und Filtertyp ab. Vorfilter sollten regelmäßig nach Herstellerangabe gereinigt werden. HEPA- und Aktivkohlefilter werden meist ersetzt, nicht ausgewaschen.

Typische Warnzeichen sind nachlassender Luftstrom, stärkere Geräusche, anhaltende Gerüche trotz Betrieb oder eine Filterwechselanzeige. Planen Sie Ersatzfilterpreise und Verfügbarkeit vor dem Kauf mit ein.

Unsere Rangfolge basiert auf den gewichteten Produkteigenschaften in der Vergleichsübersicht. Sie zeigt, welche Modelle im aktuellen Vergleich stark abschneiden.

Externe Tests, etwa von Stiftung Warentest, haben eigene Testfelder, Prüfkriterien und Veröffentlichungsdaten. Für Ihre Kaufentscheidung zählt, ob Raumgröße, Filtertechnik und Einsatzprofil des getesteten Modells zu Ihrem Alltag passen.

Vertiefende Hilfen zu Auswahl, Nutzung und Pflege.

Im Praxistest-Abschnitt ordnen wir externe Tests zu Luftreinigern getrennt von unserer eigenen Vergleichsübersicht ein. Wichtig sind dabei Testdatum, Testfeld, Raumgröße, Filtertechnik und die Frage, ob die geprüften Modelle zur aktuellen Kaufentscheidung passen.

Fachzeitschrift Titel Ausgabe Kategorie Testsieger Bewertung
Zuletzt geprüft am 22.05.2026: kein neuerer Stiftung-Warentest-Test zu Luftreinigern bekannt (letzter Test: 05/2026).
Stiftung Warentest Keine Chance für dicke Luft 05/2026 Luftreiniger Bosch Air 4000 GUT (2,3)
Stiftung Warentest Besser durchatmen 03/2024 Luftreiniger Bosch Air 4000
Trotec Airgoclean 170 E
GUT (2,3)
GUT (2,3)

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Praxistest-Besprechungen

Ausgewählte externe Tests kompakt eingeordnet.

Quelle
Stiftung Warentest 05/2026
Externen Test öffnen
Kurzfazit: "Testsieger bleibt der Bosch Air 4000. Er reinigt die Luft auch mit gebrauchtem Filter gut, zeigt die Luftqualität sehr gut an und zählt im Test zugleich zu den günstigeren Geräten im laufenden Betrieb. Das beste neue Modell ist der Viessmann Vitopure 250 mit GUT (2,5)."
Testsieger nach Geräteklasse
Luftreiniger
12 Geräte / 3x GUT / 8x BEFRIEDIGEND / 1x AUSREICHEND
Bosch Air 4000
Wertung GUT (2,3)
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Einordnung für Verbraucher

In Ausgabe 05/2026 hat Stiftung Warentest sieben neue Luftreiniger mit Filtern geprüft. Die Tabelle enthält außerdem fünf weiterhin erhältliche Modelle aus dem Test 03/2024, die laut Anbietern in prüfrelevanten Eigenschaften unverändert sind.

Im Mittelpunkt stehen Luftreinigung, Handhabung, Umwelteigenschaften und Sicherheit. Bei der Luftreinigung prüfte Stiftung Warentest unter anderem Aerosolpartikel mit neuen und künstlich gealterten Filtern sowie Gase wie Formaldehyd und Toluol.

Von den zwölf Luftreinigern in der Haupttabelle erreichen drei ein gutes Qualitätsurteil, acht sind befriedigend und ein Modell ist ausreichend. Bosch Air 4000, Kärcher AF 30 und Viessmann Vitopure 250 schneiden insgesamt gut ab. Als bestes neues Modell landet der Viessmann Vitopure 250 knapp hinter den beiden weiterhin erhältlichen Modellen aus dem Vortest.

Für die Kaufentscheidung ist der Test vor allem deshalb relevant, weil mehrere Geräte mit neuen Filtern noch ordentlich reinigen, mit gebrauchten Filtern aber deutlich nachlassen. Außerdem unterscheiden sich die jährlichen Betriebskosten durch Stromverbrauch und Ersatzfilter deutlich.

Bewertungsschlüssel
Luftreinigung 60%
Handhabung 20%
Umwelteigenschaften 15%
Sicherheit 5%
Wichtig für die Kaufentscheidung
  • Testsieger bleibt der Bosch Air 4000 mit GUT (2,3); er reinigt auch mit gebrauchtem Filter gut und verursacht vergleichsweise niedrige Betriebskosten.
  • Nur eine der sieben neu geprüften Neuheiten ist gut: Der Viessmann Vitopure 250 erreicht GUT (2,5).
  • Viele Luftreiniger filtern Aerosolpartikel mit neuen Filtern gut, verlieren aber nach künstlicher Filteralterung deutlich an Wirkung.
  • Levoit Vital 200S und Ideal AP40 Pro reinigen Aerosolpartikel mit neuem Filter sehr gut, erreichen insgesamt aber nur ein befriedigendes Qualitätsurteil.
  • Bei Gasen wie Formaldehyd und Toluol zeigen die Modelle große Unterschiede; Venta AP730 Aerostyle Compact und Kärcher AF 20 enttäuschen hier deutlich.
Quelle
Stiftung Warentest 03/2024
Externen Test öffnen
Kurzfazit: "Der gute Bosch Air 4000 für 240 Euro filtert Partikel gut aus der Luft. Er punktet zudem mit dem geringsten Stromverbrauch. Der genauso gute Airgoclean 170 E von Trotec kostet nur 80 Euro. Sein Filter arbeitet auch alt noch gut und ist wirksam gegen Gase. Das Gerät ist sparsam im Betrieb. "
Testsieger nach Geräteklasse
Luftreiniger
9 Geräte / 3x GUT / 6x BEFRIEDIGEND
Bosch Air 4000
Wertung GUT(2,3)

Trotec Airgoclean 170 E
Wertung GUT(2,3)
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Einordnung für Verbraucher

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 03/2024 insgesamt 9 Luftreiniger mit Filtern von verschiedenen Firmen getestet. Dabei hatten zwei der Geräte eine zusätzliche Ventilatorfunktion.

Drei Geräte erreichten die Note GUT, alle anderen bekamen ein BEFRIEDIGEND.

In das Qualitätsurteil ging die Luftreinigung mit 60% ein, zum Ergebnis trugen dann noch die Handhabung mit 20%, die Umwelteigenschaften mit 15% und die Sicherheit mit 5% bei.

Testsieger wurde der Bosch Air 4000 und der Trotec Airgoclean 170 E6, welche die Partikel aus der Luft sehr gut herausfiltern. Außerdem überzeugen beide Modelle mit dem geringsten Stromverbrauch der getesteten Geräte. Der AF30 von Kärcher bekam mit (2,4) ebenfalls eine gute Note, alle weiteren Geräte fielen bei der Benotung in die Kategorie BEFRIEDIGEND (zwischen 2,6 und 3,5).

Acht der Geräte senken die Konzentration von Aerosol-partikeln in der Prüfkammer innerhalb von 20 Minuten um 90 bis 98 Prozent.

Die Preisspanne der Modelle bewegte sich zwischen 565 Euro (Dyson) und 80 Euro (Trotec). Für jedes Modell wurden außerdem noch die Preise für Ersatzfilter und die jährlichen Betriebskosten aufgelistet.

Bewertungsschlüssel
Luftreinigung 60%
Handhabung 20%
Umwelteigenschaften 15%
Sicherheit 5%
Wichtig für die Kaufentscheidung
  • Zur Bestimmung der Luftreinigungsfähigkeit der Geräte wurden diese in einer circa 30 Kubikmeter großen Prüfkammer definierten Mengen der beiden Gase Formaldehyd und Toluol ausgesetzt.
  • Dann wurde gemessen, wie viel der Gase die Geräte in 20 Minuten herausfiltern konnten.
  • Mit Paraffinöltröpfchen wurde die Leistung neuer und gebrauchter Filter gegenüber Aerosolpartikeln geprüft.
  • Aerosol-Partikel sind Schwebeteilchen mit 0,12 bis 1 Mikrometer Durchmesser. An solchen Partikeln können z.B. Corona-Viren haften.
  • Laut Anbietern eignen sich die getesteten Geräte für Raumgrößen von mindestens 30 Quadratmeter und liefern immerhin zwischen rund 300 und 500 Kubikmeter gefilterte Luft pro Stunde